Arbeitsmarkt: Ingenieure vor allem beim Bau gefragt

Ingenieure bleiben gefragt. Laut VDI stieg die Nachfrage im ersten Quartal des Jahres auf 74.120 – das sind 12,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Zahl arbeitslos gemeldeter Ingenieure sank im Vergleich zum Vorjahreswert leicht um 7,4 Prozent auf monatsdurchschnittlich 26.600 Personen. Gegenüber dem letzten Quartal 2016 stieg der Wert saisonbedingt.

Hauptgrund für das positive Bild ist laut Verband die hohe Nachfrage beim Bau, der Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie der Energie- und Elektrotechnik. Demnach war die Baubranche erneut Spitzenreiter bei der Zahl offener Stellen – über 28.200 und damit 38 Prozent der gesamten Arbeitskräftenachfrage entfielen auf den Bereich.

Bundesweit sei die Anzahl offener Stellen in allen Regionen angestiegen, während das Arbeitskräfteangebot mit Ausnahme von Rheinland-Pfalz und dem Saarland in allen Regionen sank.

Neben dem Bauboom beeinflusst laut VDI der gestiegene Innovationsdruck die Konjunktur auf dem Ingenieurarbeitsmarkt. Für das Vorhaben der Bundesregierung, jährlich drei Prozent des Bruttoinlandprodukts in Forschung und Entwicklung zu investieren, wird zusätzliches Forschungspersonal benötigt. Auch in diesem Bereich ist der Bedarf an Ingenieuren anhaltend hoch.