Förderung für Batteriespeicher bei Photovoltaik wird fortgesetzt

Stationäre Batteriespeichersysteme verbunden mit Photovoltaikanlagen werden weiterhin gefördert. Ab März 2016 setzt die KfW im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI) das Ende 2015 ausgelaufene Programm fort – nun bis Ende 2018. Angeregt werden soll die Markt- und Technologieentwicklung der Batteriespeichersysteme, mit denen sich kleinere bis mittelgroße Photovoltaik-Anlagen besser integrieren lassen.

Gegenüber dem Vorgängerprogramm gibt es einige wichtige Änderungen. Unter anderem darf die Photovoltaikanlage höchstens 50 Prozent der installierten  Leistung in das Stromnetz einspeisen (vorher 60 Prozent). Für die geförderten Batterien muss eine Zeitwertersatzgarantie  des Herstellers von 10 Jahren vorliegen (vorher 7 Jahre). Außerdem ist die Höhe der Tilgungszuschüsse über den Programmzeitraum degressiv gestaltet –  die Tilgungszuschüsse sinken je nach Zeitpunkt der Antragstellung stufenweise von 25 Prozent auf 10 Prozent der förderfähigen Kosten. Damit soll ein Anreiz gesetzt werden, dass die Hersteller technologie- und produktionsbedingte Kostensenkungen an die Kunden weiter geben.

Mit der Förderung von Batteriespeichersystemen wurde im Mai 2013 begonnen, um Anstoß zur Entwicklung der Technologie und des Marktes zu geben. Vorerst seien lauf KfW weiterhin gezielte Förderimpulse auf dem Weg zu einem sich selbsttragenden und wettbewerbsfähigen Markt nötig, der ohne Zuschüsse auskomme.