Conrad Electronic bringt neuen 3D-Drucker 2.0 heraus

Auf der Basis des Ende 2013 vorgestellten 3D-Druckers Renkforce RF1000 der sich inzwischen bei vielen Anwendern bewährt hat, entwickelte das CTC (Conrad Technologie Centrum) das Modell RF2000, das mit seinen zusätzlichen Features, insbesondere dem Dual-Extruder, eine wesentlich erweiterte Funktionalität bietet. Außerdem stellt Conrad die Renkforce 3D Printbox vor, die als Steuerungseinheit für den RF1000/2000 und viele weitere 3D-Drucker dient. Sie ersetzt weitgehend einen PC und bietet praktische Features.

 Hirschau, im Dezember 2015 – Die bei Conrad Electronic entwickelten Renkforce 3D-Drucker haben sich auf Grund ihrer soliden Bauweise nicht nur bei Modellbauern oder Kleinserien-Herstellern bewährt, sondern erfüllen auch professionelle Anforderungen. Um den Anwendungsbereich zu erweitern, wurde auf der Basis des 3D-Druckers RF1000 ein weiteres Modell entwickelt. Der RF2000 bietet neben dem Funktionsumfang des Vorgängermodells als wichtigste Neuerung einen Dual-Extruder, der Zweifarbdruck sowie Druck von wasserlöslichen Stützstrukturen für noch komplexere 3D-Modelle ermöglicht. Auf Basis von Wünschen und Praxiserfahrungen von Benutzern des RF1000 fügte Conrad dem Modell RF2000 folgende nützliche Eigenschaften und Funktionen hinzu, die insbesondere den Ansprüchen professioneller Anwendungen entgegenkommen:

  • Dual-Extruder für Zweifarbdruck oder wasserlösliche Stützstrukturen
  • Ein Glaskeramikdruckbett mit besserer Objekthaftung. Die beheizte Glaskeramikplatte mit ausgezeichneter Oberflächenqualität bietet beste Haftung während des Druckvorgangs.
  • RGB-Beleuchtung des Druckbetts, die mit einem zukünftigen Firmwareupdate den Druckzustand per Farbwechsel anzeigt. Die optimierte Positionierung der LED-Streifen verbessert zusätzlich die Sicht auf das Modell während des Druckvorgangs.
  • Großes, kontraststarkes LCD-Display.
  • Ein System zum schnellen und einfachen Wechsel des Filaments.
  • 0,4-mm-Düsen sorgen für präzisere Druckqualität. Für andere Auflösungen sind Düsen von 0,3 – 0,8 mm erhältlich.
  • Das schwarz pulverbeschichtete Gehäuse und die brünierten Stahlteile geben dem RF2000 3D-Drucker ein professionelles Aussehen.
  • Ein Not-Ausschalter sorgt für erhöhte Sicherheit. Das ist besonders nützlich beim Betrieb als Fräse.
  • Eine 230-V-Steckdose, die über den G-Code (d.h. automatisch vom Fräsprozess gesteuert) für den Betrieb der Fräseinrichtung geschaltet wird. Hiermit lässt sich die Fräse während des Fräsvorgangs komfortabel steuern.
  • Neue Halterung für bis zu vier Filamentspulen. Der Filamenthalter ist kompatibel mit Rollen in verschiedenen Größen und sorgt für zuverlässige Materialzuführung.
  • Ein neu konstruierter Endanschlag mit Lichtschranke in der Z-Achse. Dies reduziert die Fehleranfälligkeit und dient als „Fail-Safe“-Feature (Eigensicherheit).
  • Ein neues Platinenlayout, dass die Dual-Extruder-Funktionalität erweitert und für thermische Entlastung sorgt.
  • Ein zusätzlicher Lüfter sorgt für eine verbesserte Wärmeabfuhr im Geräteinneren und kühlt die Platine.
  • Zubehör zum Modell RF1000 ist auch für den Typ RF2000 geeignet, z.B. Erweiterungen um die Fräse, Printbox, Filamenten usw.

Die ebenfalls neu vorgestellte Renkforce 3D-Printbox dient als Steuerungseinheit für die 3D-Drucker RF1000/2000 sowie viele weitere 3D-Drucker. Sie ersetzt einen PC weitgehend und bietet einige einzigartige Features. Die Steuerung erfolgt entweder aus dem lokalen Netzwerk oder über die „Astroprint“-Cloud. Zur Bedienung kann jeder Computer (Smartphone/Tablet/PC) mit WLAN- bzw. Internetzugang genutzt werden.